
Ziel der Werkstattbereiche ist es, jedem Beschäftigten einen Arbeitsplatz anzubieten, der seinen Fähigkeiten und Interessen entspricht. Die Tätigkeit in der Werkstatt bietet Chancen zur Entwicklung. Jeder wird - aufbauend auf den vorhandenen Fähigkeiten - gefördert und soll die Möglichkeit haben, seine Leistungen zu steigern und seine Eigenständigkeit auszubauen.
Neue Beschäftigte, die noch nicht in einer Werkstatt gearbeitet haben, werden im Berufsbildungsbereich auf die spätere Berufstätigkeit vorbereitet. Danach kann nach Neigung und Fertigkeit eine Tätigkeit in einem der vier Arbeitsbereiche gewählt werden - in der Näherei, Gärtnerei, Wäscherei oder im Industriebereich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in der Hauswirtschaft einen passenden Arbeitsplatz zu finden.
In allen Werkstattbereichen ist die Förderung und Bildungsarbeit weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens.
Unsere Werkstätten sind anerkannt als "Werkstätten für behinderte Menschen" (SGB IX § 142). Der Berufsalltag ist - mit Werkstattvertrag, Arbeitsentgelt, geregelten Arbeitszeiten, Sozialleistungen, Urlaub... - wie in anderen Betrieben.
In der Wäscherei
arbeiten zurzeit 25 Beschäftigte. Neben der Bedienung von modernsten Maschinen (Waschstraße, Mangel, Dampfbügler) sind hier Tätigkeiten wie Sortieren und Zusammenlegen gefragt.
In der Gärtnerei
arbeiten zurzeit 25 Beschäftigte. Sie bauen Gemüse und Blumen auf Freilandflächen und in Gewächshäusern an, ziehen die Pflanzen heran, pflegen und ernten sie.
Im Industriebereich
haben zurzeit 130 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Sie führen für namhafte Unternehmen unter anderem Konfektionierungs-, Kontroll-, Zähl- und Verpackungsarbeiten aus.
In der Näherei
werden unterschiedliche Artikel für Beruf und Haushalt hergestellt. Die Beschäftigten arbeiten an hochwertigen Industrienähmaschinen. Bei Eignung erfolgt eine Schulung und Einarbeitung in Zuschneidearbeiten.
